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Implantologie
ein neuer Zahn, fest verwurzelt
Ein fehlender Zahn ist mehr als eine optische Lücke – er verändert das Kauen, die Sprache und mit der Zeit auch den Kieferknochen. Ein Zahnimplantat schafft hier dauerhaft Abhilfe: Es ersetzt die natürliche Zahnwurzel und bildet die Basis für eine neue Krone, Brücke oder Prothese.
Wie ein Implantat aufgebaut ist
Ein Implantat besteht aus drei Teilen: dem Implantatkörper aus Titan oder Keramik, der im Kieferknochen verankert wird, dem Verbindungsstück (Abutment) und dem sichtbaren Zahnersatz obendrauf. Der Körper verwächst über mehrere Wochen mit dem Knochen - diesen Vorgang nennt man Osseointegration.
So läuft die Behandlung ab
- Genaue Diagnostik mit Röntgen bzw. 3D-Bildgebung
- Bei Bedarf Vorbehandlung, z. B. Knochenaufbau
- Einsetzen des Implantats unter örtlicher Betäubung
- Einheilphase: ca. 2–4 Monate im Unterkiefer, 3–6 Monate im Oberkiefer Abschließende Versorgung mit Krone, Brücke oder Prothese
Die Vorteile eines Implantats
Ein Implantat sitzt fest, sieht natürlich aus und schont die Nachbarzähne, da für seine Verankerung kein gesunder Zahn beschliffen werden muss. Zudem bleibt der Kieferknochen durch die Kaubelastung erhalten, was einem Knochenabbau vorbeugt.

